Samstag, 17. November 2007

Leben in der Bier-Diaspora...

...und der Hochburg des Weins. Heute habe ich aber dann doch tatsächlich eine Flasche importiertes Warsteiner ergattert - für 1.54 Euro! Bitburgerdosen hatten sie auch noch... das deutsche Bier steht im Regal gleich neben Corona und Foster's Lager - welch eine Schande! Gerne getrunken wird hier wohl das belgische Leffe, das Allerweltsgebräu Heineken und natürlich die einheimischen Biersorten Kronenbourg und 1609. Von Flaschengrößen ist alles vorhanden: von den 0.25er-Fingerhüten bis hin zu den 0.75er-Pullen. Allerdings spielt sich biertechnisch selbst in den Hypermärkten alles in einem Regal ab, während die Verkaufsfläche von Wein etwa das fünf- bis zehnfache betragen dürfte. Aber es gibt einen Lichtblick: Habe gehört, daß es im Auchan-Markt Becks gibt! Nichts wie hin!!!

Ansonsten fällt mir auf, daß die Dinge hier unterm Strich (also jedenfalls in den Läden, wo ich bis jetzt einkaufen war, und wenn ich vergleichbares einkaufe, was ich auch in Dtl. eingekauft habe) um geschätzte 20% teurer sind, als in deutschen Landen. Recht billig ist Brot (wobei es kein richtig dunkles Brot gibt), Teigwaren allgemein (vor allem meine geliebten Barilla-Nudeln) und natürlich Wein, den es auch in 5-Liter-Fässer gibt. Früchte, Gemüse und Käse sind eigentlich vergleichbar teuer. Entschieden teurer sind Wurst- und Fleischwaren, Joghurts (sehr zu meinem Leidwesen), Süßigkeiten und natürlich Bier (s.o.). Eigenartig ist auch, daß in den Regalen nicht so wie in Deutschland die billigsten Sachen unten sind, sondern das Sortiment recht gleichmäßig verteilt zu sein scheint. Bei den Joghurts fällt die Wahl besonders schwer, da es a) ganz andere Sorten gibt und b) die Joghurts kaum einzeln gibt, sondern immer in unterschiedlich großen Mehrfachverbünden mit unterschiedlich großen Einzelbechern.

Selbst das Kaufland, dem absoluten Größten, was Heidelberg zu bieten hat, ist ein Zwerg gegen den Hypermärkten in Poitiers (Leclerc oder Géant). Ich fragte mich schon, wer das Zeug alles kaufen soll... Doch es gibt kaum kleinere Supermärkte in den Stadtvierteln verteilt und ein klassisches "Kaufhaus" (wie Karstadt) ist mir in der Innenstadt auch nicht begegnet.

Leffe schmeckt mir übrigens nicht, stelle ich gerade fest...

2 Kommentare:

  1. Hallo Markus,

    nur Mut bei Begegnungen mit den Französinnen! Die nehmen es nämlich einem übel, wenn man ihnen nicht in der gewohnten Art und Weise - bisous - begegnet! Das weiß ich nämlich aus Erfahrung. Vor einigen Jahren war ich im Rahmen meiner Beratertätigkeit bei Bayer eingesetzt und saß in einer Gruppe Französinnnen!

    Viel Spass weiterhin.

    Frank

    P.S.: Ich finde Deine Internet Tagebuch toll.

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  2. Am Samstag habe ich meine ersten Bisous verteilt. Gleich 3x2 Stück. Wenn ich zurück bin knutsche ich die Mädels alle ab ;-)

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