Sonntag, 3. Februar 2008

Paris, la deuxième fois

Letzten Donnerstag und Freitag war ich wieder in Paris. Diesmal aber nicht "zum Vergnügen", sondern wegen eines Arbeitstreffens. Am Donnerstag mußte ich vor versammelter Mannschaft einen Vortrag mit dem Thema meiner Doktorarbeit halten und am Freitag gab es von mir eine Präsentation meiner neu-erstellten Software als Zugabe. Letzteres aber zum Glück nur im kleinen Kreis. Es war ein Workshop, der seinen Namen auch verdient hat - im Gegensatz zu dem, was ich in Deutschland so gewohnt war, wurde hier nämlich nicht nur präsentiert sondern auch kräftig diskutiert, kritisiert, angeregt... Meine Französischkenntnisse machen inzwischen auch Fortschritte: Am Donnerstag abend waren wir, also mein Chef, ein Kooperationspartner und ich, unweit dieses zauberhaften Palmenambientes essen, und ich habe mir eingebildet, nach dem zweiten Glas fast alles zu verstehen!


Freitag nachmittag blieb mir dann noch etwas Zeit, Paris zu erkunden. Für einen Besuch der großen Museen, den ich mir eigentlich vorgenommen hatte, reichte es nicht mehr; also wollte ich wenigstens die Katakomben angucken. Aber Pustekuchen: "fermée". Etwas enttäuscht zog ich mich dann in ein Café zurück, um mir gemütlich und im warmen die Jungs von médecins du monde anzugucken, wie sie in der Fußgängerzone den Passanten Spendengelder abluchsen. Sehr interessant!

Um wenigstens etwas gesehen zu haben, bin ich mit dem Aufzug in den 46. Stock des Tour Montparnasse gefahren in der Absicht die vielgepriesene Aussicht zu bewundernt. Allerdings war dies mir keine unverschämten 9.50 Euro wert. Der Laden gehört wohl zu einem Großteil der Societé Generale, und die müssen ja die 5 Mrd. wieder reinbekommen, die dieser Jungbroker verzockt hat...

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